Dubai, let’s talk about Islands …

Katrin Leitner, TECTONIA -GIS -- TECTONICAL PLATES, 2018
Katrin Leitner, TECTONIA -GIS -- TECTONICAL PLATES, 2018

Dubai, let’s talk about Art, talk about Islands & about Glitches

Die Metaphorik der „Insel“ zieht sich wie ein digitales Wasserzeichen durch die Kulturen unserer Zeit: Staaten, Gesellschaften, Menschen definieren sich als Inseln – oder als das Gegenteil. Stadtgesellschaften: Inseln oder Halbinseln? Sind „Daten Häfen“ Schwarze Löcher des digitalen Vergessens? Insulare Abkapslungen versus Insel-Utopien: Warum verschließen sich Kontinente, beginnen oder beenden Kriege nach Handlungsmustern, die auch KI geniert sein könnten.

Bei der GFZK e.V. hat alles mit den EISKELLERFORSCHUNGEN (2012) angefangen, mit der Analyse von Gletschereisbohrungen als Archiven des geologischen Klimawandels, dem Abspielen von Eisschallplatten, dem Kartieren von Eiswegen als landschaftlicher Intervention, der Rekonstruktion eines Eiskellers oder der Erinnerung daran – im Norden Deutschlands: der Landschaft Schleswig-Holsteins.

Nun beschäftigt uns die unfassbar schnellen Veränderungen auf den digitalen Plattformen; auch eine Art Klimawandel. Wir verschieben wir unser Forschungsinteresse auf den digitalen Klimawandel und nehmen die damit verbundenen globalen und lokalen Machtverschiebungen in den Blick.
Die Künstlerinnen und Künstler der PLATFORM GLITCH AESTHETICS untersuchen digitale und nicht-digitale Fehlfunktionen, AI-Halluzinationen, unerwartete Systembrüche als sensible Grenzphänomene der kulturellen, medialen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklung im 21. Jahrhundert. Doch: sie lesen diese Fehler nicht nur aus und machen damit auf Gefahren aufmerksam, sie ahmen sie auch nach, forcieren Glitches und Bugs. Durch diese Fehlerdiagnosen führen sie uns ebenso zu den Zentren der globalen Technologie und digitalen Technokratie. Die Glitch Artists & Activists öffnen dabei kreative Resonanzräume, in denen die Lebenskraft zurückgewonnen werden kann: Jene feinstofflichen Kunstphänomene der digitalen Kunst werden eben gerade durch technische Störungen und Systemfehler zur ästhetischen und kritischen Ressource.
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Laila Shereen Sakr
https://femst.ucsb.edu/people/laila-shereen-sakr
Laila Shereen Sakr untersucht in ihrem Buch „Arabic Glitch: Technoculture, Data Bodies, an Archives“ Datenkörper, Datenaktivismus, Datenaggregation und kreative Datenpraktiken. Als Resonanzräume mit Schutz bietendem Inselcharakter zeichnet sie Widerstandsbewegungen des 21. Jahrhunderts nach. Ihre Archive reichen bis in die späten 1990er Jahren und zeichnen eben jene Entwicklungsbrüche des Arabischen Frühlings (2011) nach, die zum Verständnis von Datenmacht und  Datenlokalisierungspraktiken insbesondere in arabischen Kulturen, aber auch weltweit notwendig sind. Ihr Cyborg-Name VJUM Amel heißt übersetzt „Mutter der Hoffnung“.
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Katrin Leitner
https://www.katrinleitner.com/professional-fine-art/
Die Konzeptkünstlerin Katrin Leitner formuliert grundlegende Fragen zur Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft, zu Existenz, Raum und Zeit. Ihre künstlerischen Erkundungen im Medium Keramik schaffen „Speicherorte“ für die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen innerhalb menschlicher Gemeinschaften; gleichzeitig entsteht eine auslesbare Metaphorik verletzter Archäologie: archetypische Bildwelt des Post-Futurismus treten in Wechselwirkung mit kritischer Digitalität. Leitner beschreibt oft Phänomene inselhafter Vereinsamung, insbesondere im Bezugsfeldern von jungen Heranwachsenden. Falls es Rettung geben könnte, scheint sie in gerade noch gelingenden heilsamen osmotischen Konstellationen zu liegen. Ihre konkret auslesbaren Keramikstelen zeigen ausgebrannte Zukunftsszenarien, letzte Worte nach einem imaginierten globalen PowerCut: übrig bleibt eine Art Insel-Archiv, einer vielleicht besseren Zukunft.
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Sabine Linse
https://www.sabinelinse.de
Sabine Linse hat in ihrer Video-Installation Bilder der Fließenden Welt, 2021, eine Inselwelt für ein fast unsichtbares Ameisenvolk geschaffen. Das Material, das sie dafür verwendet, hat sie an einem Strand in Malta gesammelt: die Mikro- und Makroplastikteile sind bunt und bizarr, und wurden vom Meer angeschwemmt. Erst auf den zweiten Blick sind lebenden Ameisen erkennbar. Wie und warum das Miniaturvolk ihre Wege so und nicht anders organisiert - keiner weiß es. In dieser  unheimlichen Zweidimensionalität fallen Unterscheidungen schwer. Der Betrachtungsraum selbst wird zur Schwelle: eine Zone zwischen Gegenwart, Zukunft und Erinnerung, zwischen der Welt des Messbaren und dem Einbruch des Unsichtbaren. Mit ihrer filmischen Langzeitbeobachtung schafft Linse ein Resonanzfeld zu den giantischen Plastikinseln im Ozean, dem Makrokosmos dieser Mikrowelt, der seine Schöpfungskraft stets verleugnet und sich längst in dem menschlichen Körper eingeschrieben hat.
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Michael Betancourt
Cinegraphic
Michael Betancourt zeigt in seinem Video Islands/Datahavens  https://vimeo.com/cinegraphic/datahavens die Fragilität der digitalen Politik. Er schreibt: „Paradoxerweise stellen die durch digitale Technologie und KI geschaffenen Dualitäten von Isolation und Verbundenheit traditionelle Konzepte von Austausch und sozialen Beziehungen in Frage und verstärken diese durch Agnotologie (der Wissenschaft der Erzeugung und Aufrechterhaltung von Unwissen und Zweifel (ergänzt vv), systemische Desinformation und eine dominante politische Zerstreuung, die jeglichen Widerstand gegen die kapitalistische Kolonisierung sozialer Bereiche, verstärkt durch „maschinelles Lernen“ und KI-Technologien, umlenkt. Die Visualisierung dieses Kreislaufs von Entstehen und Verschwinden positioniert das Individuum als Insel, umgeben und überwältigt von einer entfremdenden Technologie, während sich das Vertraute in Abstraktion auflöst.“
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Domenico Barra
http://www.dombarra.art
Der internationale Glitch Artist & Aktivist Domenico Barra führt uns in seinen Videos in lebendige Städte des Glitches: z.B. in die surrealistisch wahrgenommene Stadt Neapel, in der er lebt und sich bewegt und die er digital dekonstruiert.
Dom Barra kommentiert sein Video „3d0m“: „Stellen Sie sich soziale Medien als eine Landschaft aus Straßen und Wolkenkratzern vor, einen urbanen Dschungel, der wie Inseln in der digitalen Galaxie schwebt. Dies ist 3D0 / \ / \, eine virtuelle Reise mit einer Drohne durch den Hyperraum der sozialen Medien. Aus dieser dichten Informationslandschaft werden die Stimmen ihrer Bewohner als lautes Kratzen hörbar, das wie ein Geräusch in unserer Drohnenkabine zu hören sein wird. Das Video entstand durch die Aufzeichnung eines imaginären Fluges auf Social-Media-Webseiten, die als 3D-Modelle dargestellt wurden. Die Videospur und die Videodaten wurden anschließend durch unsachgemäßen Einsatz von Text- und Audiobearbeitungssoftware „verändert“ - geglitcht. – Für Barra ist die Glitch Artist immer auch ein Entdecker, seine Kunstpraxis eine Reise. Weiter schreibt er: Wir sind digitale Reisende. Wir suchen unermüdlich nach Störungen, nach Lärm, nach Erfahrungen. Wir lassen interessante Dinge geschehen. Wir waren Fremde in einem fremden Land. Die Seele unserer Reise ist Freiheit, vollkommene Freiheit, zu denken, zu fühlen und zu tun, was uns gefällt. Ziel unserer Reise ist es, die Vorstellungskraft über die Realität zu stellen. Anstatt die Dinge zu sehen, wie sie sind, wollen wir sie so gestalten, wie wir sie uns wünschen. Lasst uns in eine ferne  Landschaft reisen.“
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Ian Keaveny (Irland)
https://crash-stop.org/home.html

Ian Keaveny aka crash
Der irische Glitch Artist & Aktivist Ian Keaveny aka crash stop arbeitet im ländlichen County Offaly, Irland. In seinen oft kollaborativen Glitch Artefakten reagiert er auf Phänomene algorithmischer Zensur. Seine zerhackten Bilder erzählen vom Zerfall digitaler Repräsentation in Echtzeit. Digital dekonstruiert treten die Gegenbilder oft in kritische Resonanz zum medialen Weltgeschehen und sind als Kommentare zu lesen. Keaveny verbindet Technologiekritik mit der Ästhetik der Glitch Art: Er nutzt veraltete Hardware, obsolete Software und Prinzipien der Remix-Kultur, um die Funktionslogiken von sozialen Medien, Algorithmen und KI zu dekonstruieren. Dabei verfolgt er einen konsequent kollaborativen Ansatz – seine Werke entstehen mit Open-Source-Software und erscheinen unter Creative-Commons-Lizenz. Keaveny ist assoziiertes Mitglied der Kunstorganisation Format C in Zagreb (FU:BAR) und schafft inselhafte Aktionsräume, die auf permanente Dissoziation und Diskontinuität hin angelegt sind.
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Sten Niklas Washausen
https://www.instagram.com/niklas_washausen/

Der Multimedia-Künstler Sten Niklas Washausen bewegt sich in seinen Arbeiten im Grenzbereich von Medienästhetik, Bildungstheorie und künstlerischer Glitch-Praxis. In seinen Performances, Bildserien und medialen Experimenten sucht er nach der transgressiven Qualität digitaler Materialien – mit besonderem Fokus auf Symboliken des Alltags und kultureller Übersättigung. Im Kontext der Insel-Recherchen setzt Washausen seine Forschung zu digitalen Körperbildern und medialer Fragmentierung fort: Mit medizinischen Scans (z.B. thermischen Fußabdrücken), die postarchäologisch gelesen werden, erzeugt er eine imaginäre Topografie der Körper- und Erinnerungsspuren. Es entstehen dabei ortsbezogene Interventionen, Glitch-Codes, Soundarbeiten und visuelle Transformationen, die zwischen Simulation, Fragment und Zeugnis oszillieren. Washausens Praxis antwortet auf die Frage, wie ein Körper erscheint, wenn er durch Maschinen gelesen wird – und was dabei unsichtbar bleibt. Seine thermalen Scans und die daraus entstehenden Skulpturen treten in einem kritischen Dialog mit der KI-generierten Ästhetik perfektionierter Wirklichkeit. Statt Glätte zeigen sie Hitze, Spur, Deformation, Verzögerung und öffnen damit Räume, in denen der Mensch nicht durch Ideale repräsentiert wird, sondern durch seine Latenz: auch eine Form der Insel-Existenz.
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Ruth Bianco
http://www.ruthbianco.com/Biography.html
Ruth Bianco erkundet die Glitch-Ästhetik durch Collage, Film und vordigitale künstlerische Techniken. In ihrem gemeinsam mit Richard Davies verfassten Buch Camouflage Revolution & Desire (2012) entwickelte sie eine analoge Glitch-Ästhetik, beeinflusst von der radikalen New-Wave-Filmbewegung der 1960er-Jahre, um durch digitale Intervention neue Perspektiven in der Collage-Sprache zu erkunden. Mit Referenzen auf Theoretiker wie Paul Virilio, Flusser, Dada und Fluxus interpretiert sie Medienmanipulation und historische Wiederholung neu. Als konzeptionelle Détournement spielt die Video-Installation Daria’s Vision (2011) mit der zyklischen Natur der Geschichte und konfiguriert die Explosionsszene von Antonionis „Zabriskie Point“ in ein Split-Screen-Format um. Der rebellische Geist der 1970er-Jahre wird durch Schwarz-Weiß-Einblendungen moderner Proteste in die Gegenwart transportiert. Diese vielschichtigen Überlagerungen machen die Zukunft des vergangenen Films zu unserer Gegenwart. Mithilfe der legendären Explosionsszene des Films und des Soundtracks von Pink Floyd verzerrt die Schleife die Zeit, indem sie Archivmaterial mit gefundenen Medien vermischt. Darias Kopf wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, verschmelzt filmische und reale Explosionen und gipfelt in einem Sonnenuntergang, der den Rhythmus der Natur angesichts politischer Instabilität neu ausrichtet.
Ruth Bianco ist eine multidisziplinäre Forschungskünstlerin, künstlerische Beraterin und Dozentin. Als Professorin für Bildende Kunst mit den Schwerpunkten kreative Raumpraktiken und Kunst in der Architektur war sie an der Fakultät für gebaute Umwelt, Universität Malta tätig.
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PLATFORM GLITCH AESTHETICS
https://www.verena-voigt-pr.de/glchart_collective/
Die Künstlergruppe der PLATFORM GLITCH AESTHETICS wählt das Thema ISLANDS & GLITCHES, um globale Kartierungen des Wandels zu schaffen: Der Klimawandel bedroht die Zukunft vieler Inselwelten der Erde. Während sie auf der einen Seite des Globus langsam untergehen, wie die Tuvalu-Inseln in Ozeanien, hat sich in Südgeorgien (nahe den Falklandinseln) gerade der gigantische Eisberg A23a festgehakt. Gegen das Vergessen stellt das Künstlerkollektiv die Feinkartierung, Archivierung, Reflexion und die nicht ermüdende Aufmerksamkeit: verstanden als Verlustkontrolle.
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Mit Hilfe der Förderung des Fonds „Anbahnung“ (2025-2026) im Programm WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften möchten wir gerne mit der Kunstkollektiv „Cybernetic Listening“ in einen langfristigen Austausch über Themen des Klimawandels in all seinen Facetten treten.
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Unser Partner: Das Kunstkollektiv „Cybernetic Listening“
2023 von Isaac Sullivan (Dubai) und Zaid Sajdi (Amman, Jordanien) gegründet, gehören dem Kollektiv „Cybernetic Listening“ die Architektin Neda Salmanpour, die Künstlerin Ruby Bailey (geb. in Südafrika, lebt zwischen New York, London und Berlin) und der Forscher Michael Ang (Abu Dhabi, arbeitet als Professor an der NYU) an. „Cybernetic Listening“ arbeitet im Bereich ortsbezogene Installationen, Sound, Video und Performance. Die fünf Research Artists beschäftigen sich mit KI, Biofeedback, parametrischem Design und ökologischem Denken und erforschen die Verflechtungen zwischen organischem Leben und künstlichen Mechanismen.
Das Kunstkollektiv hat gerade ein zweijähriges Forschungsstipendium erhalten, um eine Serie von vier Installationen, Skulpturen und einen Prototyp für ein prothetisches, ortsbezogenes KI-Instrument zu entwickeln.

 

GLITCH ART COLLECTIVE

Ausgehend von Phänomen des geografischen, sozialen und digitalem Klimawandels beschäftigen wir uns mit der Analyse von Kunst & KI, Körper & Kosmos und den Einschreibungen von Störungsfällen, wie sind in der Glitch Art künstlerisch erforscht werden. Mithilfe der WAYS-Förderung möchten wir gerne unsere Verbindungen mit einer Künstlergruppe aus Dubai ausbauen.  Wir, das sind die im Beirat der GFZK e.V. organisierten Künstler, Kuratoren & Aktivisten. Unsere Themen sind u.a. Utopie, Glitch Phänomene, Glitch Feminismus, AI-Halluzinationen, Algorithmensucht, Detoxifikation und Verlustkontrolle. Der von Verena Voigt (Member of IKT) kuratierte künstlerische Forschungsgruppe gehören Sabine Linse, Ruth Bianco Katrin Leitner, Michael Betancourt, Ian Keaveny, Niklas Washausen, Domenico Barra, Ines Geipel und Laila Shereen Sakr an.
Als Kunstverein ohne Ausstellungsort sind wir seit 2023 zu Gast in der Digitalvilla, Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, Potsdam.

Gruppenausstellungen | Symposion | FUBAR-TALKS

ABOUT ORDER, Spazju Kreattiv, Malta, 2020
Mit Sabine Linse, Mariel Poppe, Héctor Velázquez Gutiérrez, Anette Kuhn,
und
Sandra Contreras (Berlin) und María Tello (Mexico)
Kuratiert von Verena Voigt M.A., Gesellschaft für zeitgenössische Konzepte e.V.
Teil des Spazju Kreattiv Programms 2020/2021, Valletta, Malta, 15.-10.-6. 12. 2020

SPACE_IS_YOUR_OWN_EXPRESSION, Instagram, 2021
Instagram-Exhibition in Kooperation mit Ruth Bianco, Artist & Fine Art Professor an der University of Malta & Students of the Visual Arts Department, Faculty for the Built Environment (OUTREACH Verena Voigt PR).

UTOPICS 3, St. Matthäus, Kulturforum, Berlin, 2021
Isaac Sullivan: UTOPICS 3: Cosmogony, Apocalypse, Utopia. 27.11. 2021, St. Matthäus, Kulturforum Berlin-Tiergarten. Eine ephemere Raumintervention, performt durch den Künstler Isaac Sullivan.

GLITCH PHENOMENA 3.0, Digitalvilla, 2023
Q & A Sessions, Lecture Performance, ein Feminist Audio Bot Writing Workshop, Glitch-Diskussionen und Installationen in der Digitalvilla, Potsdam, mit Arbeiten von Katrin Leitner, Rosa Menkman, Nadja Verena Marcin und Isaac Sullivan
Medienberichte
HIER

VERLUSTKONTROLLE: GLITCH Noisy Deep Islands - Symposion, Digitalvilla/ ZEM, 2023
Mit Michael Betancourt, Ian Keaveny aka crash stop, Niklas Washausen, Luis A. Borchardt & Dean Schwarz, Joana Moll, Rosa Menkman
GLIT©H ::: hybr*d lecturƎ pƎrformancƎs __noisy deep islands__

4. + 8. Dezember 2023, Digitalvilla, Potsdam
Symposion mit Keynote-Talks/ -Moderation, Teil des ZEM-Jahresschwerpunkts 2023/24 VERLUSTKONTROLLE.  Gefördert durch das ZEM- Brandenburg Center for Media Studies in Kooperation mit der Digitalvilla und Univ.-Prof. Dr. Ing. Norbert Gronau & the GFZK e.V.

Widerstand* und Störungen, Installation, Digitalvilla, 2024
Mit Laura Ranglack, Intervention im Industrie 4.0 der Digitalvilla, Potsdam; Permanente Installation von Diffracted Reflexion (Hedy Lamarr).

GLITCH: ONTOLOGICAL EXHAUSTIONS & SYSTEM FAILURES, Spazju Kreattiv, Malta; Lesung: Die Doppelhelix der Erinnerung (Ines Geipel), 2025
Mit Ruth Bianco, Michael Betancourt, Ian Keaveny aka crash stopp, Niklas Washausen, Joana Moll, Nadja Verena Marcin; Ines Geipel (Lesung aus „Schöner Neuer Himmel“, 2022).
Collaboration OV, 2024 von Michael Betancourt, Ian Keaveny, Niklas Washausen, Verena Voigt)
Medien:
Sunday Times Malta

FU:BAR Talks 2023 || 2024 || 2025
Gesprächsformat mit Moderation von Ian Keaveny, Kurator FU:BAR Festival.
Mit Michael Betancourt, Niklas Washausen und Verena Voigt
in Kooperation mit FORMAT C (Veröffentlichung
HIER).
Themen: Mark Fisher, Chicago Boys, META, Inselbildungen

2026-27: Falling from the Shoulders of Giants: Hot Feet – Long Arms; gefördert von Kulturland Brandenburg.
Mit Katrin Leitner, Ruth Bianco, Michael Betancourt, Ian Keaveny aka crash stopp, Niklas Washausen, Joana Moll, Rosa Menkman, Aaron Bezzina, Bijörn Melhus, Ruppe Koselleck und Thomas Scheffer. Interventionen, Recherchen, Lecture Performance in Potsdam.

Publikationen (Selbstverlag EMBLEMATIC.PI*$©H)
GLITCH PHENOMENA 3.0, Digitalvilla, 2023
GLITCH: ONTOLOGICAL EXHAUSTIONS & SYSTEM FAILURES, Spazju Kreattiv, Malta; Lesung: Die Doppelhelix der Erinnerung (Ines Geipel), 2025
Widerstand* und Störungen, Installation, Digitalvilla, 2024
Der Uferpark am Griebnitzsee, 2023

Zur Vorgeschichte des GFZK e.V. siehe EISKELLERFORSCHUNGEN